Hast du Mut?
Willst du was bewegen?
Wollen wir gemeinsam daran arbeiten?

Der Grundgedanke von HEROES ist, dass Veränderungen bei jedem Einzelnen anfangen, in den Familien, in den Schulen und in der Nachbarschaft.

Wir glauben an eine Gesellschaft, in der jeder Mensch unabhängig von Geschlecht und kulturellem Hintergrund dieselben Möglichkeiten und Rechte hat.

 

08.04.2014


Wir HEROES möchten den Rroma in Deutschland, Europa und in aller Welt zu Ihrem Internationalen Tag gratulieren

Wir wünschen uns, dass diese größte europäische Minderheit hier Anerkennung und Respekt findet. Und Lebensbedingungen, die zu ihren Wünschen und Bedürfnissen passen. Das ist insbesondere für uns Deutsche und in Deutschland Lebende wichtig, denn wir haben noch immer eine schreckliche Geschichte der Verfolgung und Ermordung dieses Volkes aufzuarbeiten.
Wir wollen deshalb an unseren Vorurteilen arbeiten, in denen wir immer wieder alle Rroma in einen Topf werfen, sie nicht als individuelle Persönlichkeiten sehen und meinen zu wissen, was für sie gut ist. Wir müssen unbedingt mehr wissen, über sie und über uns mit ihnen.
Auf eine bessere gemeinsame Zukunft!

31.03.2014


STELLUNGNAHME zum Gerichtsurteil zum "Ehren"mord an Jolin und ihrem ungeborenen Kind

"Die von der Staatsanwaltschaft und der Nebenklage geforderte besondere Schwere der Schuld verneinte das Gericht allerdings. Dies sei nur angebracht, wenn Umstände von besonderem Gewicht hinzukämen, das Tatbild also so von “üblichen” Mordfällen abweicht, dass es völlig unangemessen sei, wenn der Täter nach 15 Jahren aus der Haft entlassen würde.
Dagegen spricht in den Augen des Gerichts, dass es sich bei Isa um einen ungefestigten jungen Mann handelt, wofür sein Gehabe beispielsweise in der Beziehung zu Jolin spricht. Außerdem befand er sich aufgrund seines familiären und kulturellen Hintergrundes in einer besonderen Zwangssituation.
Jolins Eltern zeigten sich gerade über diesen letzten Satz genauso enttäuscht wie peri e.V.: Es soll gar nicht bestritten werden, dass es für einen jungen Mann, der in einem derartigen traditionell geprägten familiären Umfeld groß wird, nicht einfach ist, sein Leben zu leben. Trotzdem: Isa ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Er hätte erkennen müssen und erkennen können, bei aller Tradition, die in seiner Familie gelebt wird, dass es falsch ist, einen Menschen um des eigenen Vorteils willen zu töten."
(Brigitta Biehl, 2. Vorsitzende Peri e.V., www.cileli.de)

Und das halten die HEROES-Gruppenleiter davon, ihren kulturellen Hintergrund als verständliche Begründung für einen Mord zu akzeptieren:

Das ist Diskriminierung uns und gegenüber denjenigen, die sich zu dieser Gesellschaft gehörig fühlen.
Das ist Rassismus, weil damit wird klar gemacht, dass Menschen aus solchen Kulturen – unseren Kulturen - keine zivilisierten Menschen sind, sie sind unfähig zu denken, unfähig sich menschlich zu verhalten.
Es ist ein Privileg, andere zu töten, zu bestrafen, wenn der Mörder aus einer bestimmten Kultur kommt.
Verachtung der Menschenrechte.
Die Rechte der eigenen Kultur oder der Ehrenvorschriften stehen über den Grundgesetze Deutschlands und Menschenrechte.

So hört sich der Richterspruch an!!

Aber wir akzeptieren das nicht, weder als Begründung und Werturteil von außen, noch für uns selber. Das ist der Inhalt unserer Arbeit.


31.03.2014


Artikel zu den HEROES-Fortbildungen für Lehrer_innen und andere Multiplikator_innen

"Von einer Frau lasse ich mir bestimmt nichts sagen. Dieser Satz ist so mancher Lehrerin bekannt. Vor ihnen sitzen Jungen, die eine weibliche Autoritätsperson aus Prinzip nicht akzeptieren und Mädchen, die an Ausflügen nicht teilnehmen dürfen, aus Angst, ihre Reinheit zu verlieren oder die Ehre ihrer Familie zu beschmutzen. Wie sie mit den unterschiedlichen Werten im Klassenzimmer umgehen sollen, überfordert viele Pädagogen. Ein Seminar soll ihnen helfen, Unsicherheiten zu verlieren." ("Unterricht in Multi-Kulti-Klassen. Mehr Respekt, Alter!" Der Tagesspiegel 18.03.2014)

Den gesamten Artikel können Sie hier lesen

24.01.2014


Ankündigung:

Morgen, Samstag den 25.01.2014 um 18 Uhr, HEROES auf Sendung beim ZDF, "Mona Lisa"!!

Der Beitrag geht 5 Minuten. Regie hat Urusula Hopf geführt

Zum Beitrag: MONA LISA

22.01.2014


Einladung zur Gedenkveranstaltung am 9. Todestag von Hatun Aynur Sürücü am 7. Februar


Hatun foto


Es liegt keine Ehre im Mord!“

Hatun Aynur Sürücü wollte eigene Entscheidungen treffen und trotzdem nicht ihre Familie verlieren. Immer wieder suchte sie den Kontakt zu ihren Eltern und Geschwistern.
Ihr Bruder tötete sie durch einen Kopfschuss aus nächster Nähe. 
Er hielt es nicht aus, dass seine Schwester ihren eigenen Weg ging, sah die Familienehre in Gefahr.
Inzwischen sind auch seine älteren Brüder in der Türkei angeklagt, es wird davon ausgegangen, dass die Ermordung gemeinsam geplant wurde.
HEROES® veranstaltet zusammen mit dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg, Terre Des Femmes, AK Zwangsheirat, der Mädchenabteilung von Türkiyem Spor, LSVD ein Gedenken. Die Türkische Gemeinde Deutschland (TGD) und der Türkische Bund Berlin Brandenburg (TBB) werden auch dort sein.

Die Senatorin Frau Kolat wird sprechen.

Wann: Fr, 07.02.2014,  15:00

Wo: Gedenktafel, Ecke Oberlandstraße / Oberlandgarten, Berlin-Tempelhof


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